Der sexlose Gastgeber – Teil I

– April 2015 –

Schon wieder sind die Semesterferien vorbei und das neue Semester hat schon seit einem Monat angefangen. Wie schon in „Der langersehnte Orgasmus“ erwähnt, habe ich in den Semesterferien keinen Sex. Die Vorlesungspause nach dem Wintersemester ist zwar nicht so lang, wie die Vorlesungspause nach dem Sommersemester, aber es sind trotzdem ganze 6 Wochen, die ich bei meinen Eltern ohne Sex verbracht habe. Als ob die 6 Wochen nicht schon genug gewesen wären, hat das neue Semester bis jetzt nicht sehr viele „Angebote“ mit sich gebracht, sodass es noch einen weiteren Monat gedauert hat, bis ich endlich das bekommen habe, was ich wollte.

Meine erste Begegnung mit Herrn Busch, so werde ich ihn nennen, war schon gleich am Anfang des Semesters. Es war Erstieparty in einer der Bars in meiner Studienstadt und ich wartete draußen darauf um endlich in die Bar eingelassen zu werden. So auch Herr Busch. Wir unterhielten uns eine Weile vor der Bar. Er hatte mein Interesse schon damals geweckt, jedoch blieb mir damals nicht viel Zeit um mich an ihn ranzumachen. Er wollte nämlich schon nach einer kurzen Weile wieder nach Hause gehen, weil ihm das Warten zu dumm war.

Mittlerweile ist ein Monat seit dem vergangen und ich bin mit meinen Freundinnen auf einer Studentenparty. Als ich wieder einmal draußen stehe und mit ein paar anderen Kollegen eine Zigarette rauche, sehe ich ihn mit einer anderen Gruppe rauchen. Ich spüre jetzt schon wieder meine Lust und mein betrunkenes Ich entscheidet ihn jetzt anzusprechen. Wir reden über unser Studium und unser Praxissemester und obwohl ich schon ein paar Flirtversuche gestartet habe, kommt nichts von seiner Seite. Ein wenig enttäuscht gehe ich wieder in die Bar und setze mich auf eine Bank. Das Stehen fällt mir leider etwas zu schwer…

Ich unterhalte mich mit vorbeigehenden Personen, bis mich ein paar auf die Tanzfläche ziehen wollen. In diesem Moment sehe ich Herr Busch gerade an mir vorbeigehen. Ich reiße mich von den anderen Personen los und ziehe stattdessen ihn auf die Bank. Er wollte eigentlich gerade nach Hause, aber ich glaube ihm ist gerade erst aufgefallen, dass ich Interesse an ihm habe (manche Männer sind so schwer von Begriff) und bleibt vorerst noch da. Sein rechter Arm liegt um meine Schultern, mein Kopf auf seiner Brust und meine linke Hand auf seinem Schenkel, gefährlich nah an seinem Schritt.

Es dauert nicht lange und wir küssen uns endlich. Leider wieder aus meiner Initiative heraus. Ich sage ihm, dass ich zwar gerne nach Hause gehen will, aber leider keinen Schlüssel dabei habe und es mir zu anstengend ist meine Mitbewohner zu suchen. „Willst du mit zu mir kommen?“ Na klar, will ich 😉

Wie sich herausstellt ist er sogar mein Nachbar und wohnt in dem Haus neben unserem. Manchmal ist die Welt wirklich klein. Hmm umso besser, so ist mein Heimweg nicht allzu lang. In seinem Zimmer angekommen, muss ich erst einmal über seine Möbel lachen. Die sind nämlich alle aus Pappe! Irgendein Designer aus Berlin, stellt die wohl her und er erzählt mir, dass er früher Schreiner werden wollte, deswegen das Interesse an Designermöbeln.

Nachdem ich meine Chucks und meinen Schmuck endlich los bin, lass ich mich in sein Bett fallen. Na gut, das Bett hält wohl was aus. Er legt sich zu mir und die Küsserei beginnt da, wo sie in der Bar geendet hat. Genauso leidenschaftlich und begierig. Es geht sehr schnell, bis ich mein Oberteil verliere und auch nicht wirklich lange bis mein BH auf dem Boden liegt. Er ist mir ein wenig zu schnell, zu gierig und ich, ich werde immer nüchterner und müder. Meine Lust verschwindet mit jeder Minute mehr und ich bin mir nicht mehr so sicher, ob ich ihn wirklich so heiß finde, um mit ihm zu schlafen.

„Ich glaube, ich will gar nicht viel weiter gehen.“ Ich fühle mich etwas wie eine 16-Jährige Teenagerin, die noch nicht bereit ist ihre Jungfräulichkeit zu verlieren, aber das nehme ich in Kauf. Er reagiert überraschend sensibel und sagt, dass wir ja auch nicht weiter gehen müssen und  fragt mich ob ich denn bei ihm schlafen möchte. Ja, das möchte ich. Er gibt mir noch einen Kuss und steigt von mir ab und legt sich neben mich. Ich ziehe mir noch meine Shorts und meine Strumpfhose aus und lege mich wieder zu ihm ins Bett.

Als ich mich auf die Seite lege, schmiegt er sich von Hinten an mich heran und sagt noch „Wer hätte gedacht, dass du mal in meinem Bett liegen wirst.“ Ich lächele und hebe kurz meinen Kopf, damit er seinen Arm darunter legen kann, aber entgegne nichts zu seinem Kommentar. Sein anderer Arm legt sich nicht einfach nur um meine Taille, sondern sucht meine Brust. Ein ruhiges Gefühl legt sich über mich. Ich fühle mich auf einmal so wohl.

So schlafen wir ein, in Löffelchenstellung, seine Hand meine Brust begrabschend.

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2 Gedanken zu “Der sexlose Gastgeber – Teil I

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