Der sexlose Gastgeber – Teil II

– April 2015 –

Langsam schleiche ich mich aus der Wohnung von Herrn Busch und rufe draußen meine Mitbewohnerin an, damit sie mir die Tür aufmachen kann. Ich habe ja leider meine Schlüssel nicht mitgenommen, weil ich ohnehin dachte mit ihnen wieder nach Hause zu gehen. Sie macht mir die Tür auf und sehe schon, dass sie noch nicht lange im Bett liegen. Eine weitere Freundin liegt nämlich noch wach in ihrem Bett. Beide gucken mich erwartungsvoll an, wahrscheinlich um endlich zu erfahren ob sie noch länger meine sexuelle Unzufriedenheit ertragen müssen. Ja müssen sie wohl 😀 Ich erzähle ihnen das Nötigste und lege mich selbst ins Bett.

Im Bett bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Ist ja schon etwas gemein einfach zu gehen, vor allem, wenn man davor schon so gemein war und ihn nicht rangelassen hat. „Tut mir leid, bin aufgewacht und konnte dann nicht mehr einschlafen.“ Jap, das sollte reichen. Selber schuld, wenn man wie ein Stein schläft und nicht aufwacht. Obwohl ich mich beim Schuhe anziehen sehr ungeschickt angestellt habe. Es ist eben auch nicht einfach Barfuß in Chucks zu schlüpfen.

Als mein Wecker nur ein paar Stunden später anfängt zu klingeln, wird mir erst so richtig klar was in der letzten Nacht passiert ist. „Man du hättest Sex haben können!“ Noch während meines Seminars schreibt er mir zurück, dass er nichts mitbekommen hat. Kein wunder, er hat sich ja noch nicht mal einen Zentimeter bewegt, als ich aufgestanden bin. Mir kommen noch einmal seine Lippen und seine Küsse in den Sinn, sodass ich ihn zum „Filme schauen“ am Abend einlade. Natürlich sagt er zu.

Gegen 20 Uhr steht er vor der Tür und wir gehen gemeinsam in mein Zimmer. In meinem Zimmer unterhalten wir uns noch kurz über den gestrigen Tag und beschließen dann einen Film auszusuchen. Wir entscheiden uns für „The Place Beyond the Pines“ und legen uns in mein Bett. Wieder in Löffelchenstellung, diesmal ohne seine Hand auf meiner Brust.

Der Film ist nicht ganz so aufregend wie ich mir gedacht habe, außerdem kann ich dem Film auch nicht besonders viel Aufmerksamkeit schenken, weil seine Hand auf Erkundungsreise gegangen ist. Ich drehe mich zu ihm und wir fangen sofort an uns zu küssen. Er ist diesmal nicht so gierig, was mir sehr gut gefällt. Er massiert immer wieder meine Brüste und streift ein Kleidungsstück nach dem anderen ab. Da ich immer noch durch Mr Lommelig negativ belastet bin, mache ich meinen üblichen „Über-Boxershorts-Streiftest“ und bin nicht enttäuscht. Ich ziehe ihm die Boxershorts runter, sodass er kurz von mir runter muss, um sie ganz auszuziehen.

Ich bin schockiert! Schockiert darüber, dass es wohl doch nicht für alle selbstverständlich ist sich zu rasieren. Ein Riesenbusch (ich hab wirklich überlegt Herrn Busch eventuell Herr Riesenbusch zu nennen) kommt zum Vorschein und ich weiß nicht wem oder was ich Aufmerksamkeit schenken soll. Seinem Penis oder seinem Busch drum rum, seine Hoden kann ich ohnehin nicht in diesem Urwald ausfindig machen. Ich reiße mich zusammen und fange an seinen Penis zu massieren und seinen Busch zu ignorieren. Zumindest ist er flauschig 😀

Als ich wieder unter ihm liege, wandert er mit seinen Lippen meinen Hals entlang zu meinen Brüsten und macht an meinen Nippeln halt. Erst sind es nur einzelne Küsse, bis auch seine Zunge und Zähne dazu kommen. Wenig später nimmt er seine Hände dazu. Er schenkt meinen Brüsten sehr viel Aufmerksamkeit und ich bin kurz davor vor Lust zu explodieren. Ich überlege kurz ob ich wohl zu den wenigen Frauen gehöre, die durch Bruststimulation zum Orgasmus kommen können. Ich entscheide mich dafür das ein anderes Mal herauszufinden und mache mich auf die Suche nach meinen Kondomen.

Ich streife ihm das Kondom über und er dringt langsam in mich ein. Ich liebe dieses „erfüllende“ Gefühl und gebe mich ihm komplett hin. Seine Bewegungen sind sehr langsam, aber so intensiv, dass ich nicht das Bedürfnis habe, das Tempo zu ändern. Es ist noch keine Minute vergangen und er hört abrupt auf. Als er sich aus mir rauszieht denke ich noch ‚Oh ok, er will wohl jetzt schon die Stellung wechseln.‘, legt er sich einfach neben mich.

Einen Moment später rutscht er zum Bettende und zieht sich das Kondom ab. Erst in diesem Moment wird mir klar. dass ich wohl Opfer frühzeitiger Ejakulation geworden bin. ‚Verdammt, hätte ich es doch darauf angelegt einen Orgasmus durch meine Brüste zu bekommen.‘

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11 Gedanken zu “Der sexlose Gastgeber – Teil II

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