Auf Angriff

– Juni/ Juli 2015 –

Er: „Hast du noch was zu trinken bei dir Zuhause?“
Ich: „Ja, einen Wein sollte ich auf jeden Fall noch irgendwo im Schrank finden.“
Er: „Dann hol ich jetzt noch zwei Bier und wir gehen?!“
Ich: „Ja, ist gut.“

Ich bin wortwörtlich übermannt. So viel Initiative, so viel Selbstbewusstsein hatte ich schon sehr lang bei keinem Mann mehr gesehen. Ich kenne Mr Big nur vom sehen her und das seit einer Hochschulveranstaltung, bei der er zu seinem Gitarrengeklimper noch gesungen hatte. Er ist groß, gut gebaut, hat dunkle Haare, wodurch seine blauen Augen nur noch mehr in den Vordergrund stechen. Er sieht einfach verdammt gut aus und naja die Tatsache, dass er singen und Gitarre spielen kann, machen ihn nicht unbedingt unattraktiver.

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Es ist Dienstag und die wirklich letzte Party des Semesters. Ich bin zwar noch immer etwas sauer und immer noch etwas mit der Gesamtsituation unzufrieden, aber ich schreibe Herrn Busch ob er nach der Party noch zu mir kommen will. Seine Antwort noch enttäuschender als ein simples „Nein“. „Wenn ich da noch stehen kann, gerne.“ Na gut, das ist dann wohl die letzte Lösung. Dennoch geht mir Mr Big nicht aus dem Kopf, den ich noch am Mittag gesehen habe. Ich stalke ihn ein wenig auf Facebook und stifte den Freund meiner Mitbewohnerin dazu an, ihn für mich abzuklären, weil er mir eh noch was schuldet und ihn sowieso kennt. Oh ja, heute bin ich auf Angriff.

Es ist mittlerweile fast 12, die Zeit vergeht und Mr Big ist einfach nirgendwo zu sehen. Ich sehe schon, dass ich noch eine unzufriedene Nacht alleine verbringen muss, aber dann lenkt meine Freundin meine Aufmerksamkeit mit den Worten: „Guck, guck, guck!“ auf ihn. Ein erleichterter Seufzer von meiner Seite. Kurz hinter Mr Big, der Freund meiner Mitbewohnerin. So eine peinliche Situation hatte ich schon lange nicht mehr. Ich weiß ganz genau, dass er Mr Big auf mich Aufmerksam macht. Kurz später sehe ich ihn in meine Richtung kommen. Er setzt sich neben mich auf den Boden. „Ich fühl mich etwas bedrängt.“ Ich kann nicht anders und frage ihn grinsend was der Freund meiner Mitbewohnerin gesagt hat. „Dass du eine tolle Person bist und ich mich mit dir unterhalten soll.“ Jap, damit lässt sich arbeiten. Wir unterhalten uns noch eine Weile, bis er fragt ob ich noch etwas zu trinken Zuhause habe.

Es ist mittlerweile zwar nicht so spät, aber die Hochschulparties machen schon ab 2 Uhr dicht. Etwas später kommt er mit zwei Bier in der Hand und wir verlassen die Party. Er betrachtet kurz mein Mädchenzimmer, kommentiert noch mein Game of Thrones Poster und legt sich zu mir quer in mein Bett. Es ist eine etwas seltsame Situation. Ich hatte zwar davon „geträumt“, dass er die Nacht mit zu mir kommt, aber dass es wirklich passiert, wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Wir unterhalten uns zwar, aber die Situation wird immer seltsamer, sodass ich mich etwas aufrichte, mich zu ihm lehne und ihn küsse. Ich denke mir noch „Tja musstest du halt wieder den Anfang machen.“, aber kaum habe ich ihn geküsst dreht er mich auf den Rücken und setzt sich auf mich. Er ist jetzt schon unglaublich dominant, aber trotzdem zärtlich.

Wir sind mittlerweile obenrum ausgezogen und als er sich an meine Jeansshorts ranmachen will, fällt mir ein, dass ich noch eine Slipeinlage drin habe. „Ich muss mal kurz aufs Klo.“ Ich ziehe meinen Kimono an und gehe schnell aufs Klo, werde meine Slipeinlage mit Jeansshort los. Als ich wieder in mein Zimmer komme, schaut er in den Spiegel neben meinem Bett und richtet sich die Haare. Ich komme auf ihn zu, lasse meinen Kimono über meine Schultern gleiten und sage; „Als ob die Haare gleich nicht wieder verstrubbelt sein werden.“ Ich komme ihm näher, fange an ihn zu küssen während ich ihn weiter ins Bett dränge. Seinen Blick während ich zu ihm gelaufen bin, werde ich wohl nie vergessen. Erstaunte, verwunderte Augen mit lächelndem Mund.

Auf ihm sitzend schaffe ich es seinen Gürtel und seine Hose aufzumachen. Um die Hose ausziehen zu können, nimmt er mich mit einem Ruck hoch und legt mich auf den Rücken. Enge Boxershorts schmeicheln seiner muskulösen Hüfte. Ich bin scharf, will ihn endlich spüren. Er küsst mich noch einmal, packt meine Brüste und saugt an einer meiner Nippel. Mit festen Händen streicht er meine Silhouette nach und zieht meinen Slip aus. Ein Kuss auf mein Unterleib verrät mir was er vor hat. Ich will nicht, dass er mich leckt. Meine Tage sind noch nicht ganz abgeklungen, das braucht er jetzt nicht zu wissen oder zu schmecken :S. Ich presse meine Knie zusammen und lege sie auf die Seite. „Nicht heute.“

Seine Jeanshose hängt noch an seinem rechten Bein. Er richtet sich auf um sie loszuwerden. Meine Augen weiten sich, als ich ihm in den Schritt schaue. Bei ihm musste ich nicht meinen üblichen „Hand über Boxershort streichen“-Test machen, ich hatte schon an meinem Bein gespürt, dass er groß ist. Das er aber so groß ist… so groß, dass es aussieht als ob er mindestens zwei paar Tennissocken in seiner engen Boxershorts verstaut hat, hatte ich an meinem Bein nicht gefühlt. Fortsetzung folgt…

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16 Gedanken zu “Auf Angriff

      1. Sagen wir mal so: Facebook fragt ja gerne mal, ob man eine bestimmte Person kennt und manchmal sind das Leute, die einen kürzlich besucht haben – 1+1=? 😉

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      2. Ja ich würds zugeben, wenn doch! Also jetzt wollt ich stalken, aber mehr als deinen Vornamen kenn ich ja nicht. Leg los, ich will stalken 😀

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