Ausgelassen, heiß und sexy

– Dezember 2014 –

Ich bin ausgelassen, locker und fühle mich unglaublich sexy in meiner schwarzen High-Waist-Hose. Meine Bluse, die einen leichten Ausschnitt hat, habe ich in die Hose gesteckt. Mein Körper ist perfekt betont, vielleicht fühle ich mich deswegen so sexy. Ob ich es nun bin oder nicht ist mir egal. Ich bin hier um Spaß zu haben. Die Musik ist unglaublich gut, man könnte nicht besser dazu tanzen. Der Alkohol steigt mir leicht in den Kopf, ich lächele.

Sein Gesicht sticht förmlich aus dem Rest der Masse heraus. Ich gucke in seine Richtung und er in meine. Ich schmunzele und wende meinen Blick nach unten. Als ich wieder aufgucke, ist er nicht mehr zu sehen. Stattdessen spüre ich den Blick neben mir. Ein hübscher Blonder, der mich mit seinem Blick auszieht. Ich lächele wieder, beiße intuitiv in meine Lippe und drehe mich in seine Richtung. Tanzend bewege ich mich in seine Richtung. Als er näher kommt, bewege ich mich tanzend nach hinten. Ihm gefällt mein Spiel. Das Spiel geht so lang weiter, bis ich die Bühne hinter mir erkenne und merke, dass ich in der Falle bin und nicht mehr weiter kann. Siegessicher lächelt er in meine Richtung. Ich schaue lachend auf die Seite und erkenne ihn wieder. Pi.

Er tanzt nicht mehr, er beobachtet. Sein Gesicht hat einen bitteren Ausdruck. Als er erkennt, dass ich ihn anschaue, kommt er mir näher. Der andere Kerl ist schon bei mir, seine Hand ist gerade dabei meine Taille zu greifen, als ich mich zur Seite drehe, meine Hand auf seine Brust lege und so abhalte noch näher zu kommen. Stattdessen umfassen Pis Hände meine Taille, ich tanze weiter. In seinen Armen. Sein bitterer Ausdruck wird zu einem zufriedenen. Ich greife mit beiden Händen sein Gesicht und ziehe ihn zu mir runter. Der kurze Moment vor dem Kuss, zieht sich in die Länge. Ein Gribbeln macht sich in meinem Bauch breit, bis sich unsere Lippen treffen.

Es ist schon unglaublich spät oder doch eher früh. Ich habe Pi mittlerweile wieder verloren und meine Freunde wieder gefunden. Unser Weg wendet sich Richtung Ausgang, nach Hause. Zuhause angekommen, klingelt mein Telefon. Er will noch vorbeikommen. Ich sitze noch mit Freunden in der Küche, als die Tür klingelt und er davor steht. Er setzt sich neben mich auf den Stuhl. Ich schlage die Beine übereinander und kann nicht anders als mit meinem Fuß über seine Wade zu streicheln. Er lächelt, schaut mich aber nicht an.

Wir laufen durch den dunklen Raum in die Richtung meines Zimmers. Er zieht mich rein, drückt mich gegen die Tür und schließt sie so. Sein Kuss ist gierig, meiner gieriger. Ich ziehe ihm sein Hemd über den Kopf, er meine Bluse. Er greift in meine Taille, zieht mich hoch, sodass ich meine Beine um seinen Körper schlingen kann. Wir fallen ins Bett. Küssen, streicheln und spüren uns.

Seine Hände sind überall und gleichzeitig nirgendwo anders als um mein Gesicht geschmiegt. Der Sex ist herrlich intensiv, heiß und befriedigend. Seine Adern um den Hals schwellen immer mehr an, sein Blick wird immer starrer, sein Gesicht rot. Mit einem letzten Seufzer entspannen sich seine Züge, er schaut mir in die Augen und küsst mich. Automatisch zieht er mich zu sich, als er sich neben mich legt. Ich lasse es zu. Das Kuscheln fällt mir in diesem Moment nicht schwer, es gefällt mir so sehr, dass ich einfach in seinen Armen, mit seiner Wärme einschlafe.

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