Mein erstes Mal

– Oktober 2015 –

„Willst du dich auf deinen Bauch legen?“ Er hat es begriffen, ohne dass ich weiter darauf eingehen musste. „Du musst aber vorsichtig sein.“ Ich stehe von ihm auf und hole die Tube Gleitgel raus und drücke sie ihm die Hand. Während er sich einen Spritzer in die Hände gibt, begebe ich mich auf die Knie und stütze mich mit den Händen ab. Ich bin aufgeregt, weiß noch nicht ob es weh tun wird. Ich habe etwas Angst, weiß noch nicht wie er mit mir umgehen wird. Ich spüre seine Finger an meinem Po. Er verschmiert das Gleitgel, dringt noch einmal mit dem Finger ein, versucht mich aufzulockern. Erst dann dringt er in mich. Kein wirklicher Schmerz, eher ungewohnt, gewöhnungsbedürftig.

Er stoßt noch einmal zu. Stöhnen. Ich sinke auf meine Ellbogen. Noch ein Stoß. Er wird schneller. Schmerz breitet sich aus. „Langsamer!“. Er hört auf mich, wird langsamer. Ich kann noch nicht sagen, ob es mir wirklich gefällt. Er macht weiter, wird wieder schneller. „Langsamer!“. Er wird wieder langsamer, vorsichtiger. Ich halte es nicht länger aus, bin kurz davor ihm zu sagen, dass er aufhören soll. Er wird noch langsamer, hört auf einmal ganz auf. Es fühlt sich seltsam an, muss mich an das Gefühl gewöhnen. Er legt sich hin, zieht mich zu sich. Ich kuschele mich an ihn ran. Ich brauche eine warme Brust an die ich mich lehnen kann. Sein Arm greift um mich, hält mich fest. Ich genieße die Wärme, bin froh die Kuscheleinheit zu bekommen.

„War das dein erstes Mal?“ Ja, war es. Er will wissen, ob es mir gefallen hat. Es war ein seltsames Gefühl, aber nicht schlecht. Der Schmerz war nicht wirklich schmerz, sondern das ungewohnte Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Etwas irritierend. Noch nicht lustvoll, aber auf jeden Fall verdient das ganze eine zweite Chance. „Wir können es ja morgen früh noch einmal ausprobieren, wenn wir wieder nüchtern sind. Dann ist eh alles anders.“ Ja, so ist es wohl. Bin froh über seine Erfahrung, sein Verständnis und etwas erstaunt über seine Reife. Ich bin kurz davor einzuschlafen. Drehe mich auf die Seite und mache das Nachtlicht aus. Er dreht sich mit mir, umklammert mich diesmal von hinten. Ich fühle mich unglaublich wohl. Statt zu schlafen, beginnt er über meinen Körper zu streichen.

Seine Hand geht tiefer, fangen an mich zu fingern. Dringt immer wieder mit seinen Fingern in mich ein. Ich spüre nicht nur seine Finger, sondern noch etwas anderes an meinem Hintern. Ich drehe mich leicht zu ihm, nehme seinen Penis in die Hand, massiere ihn wie er mich. Seine Hand geht noch tiefer. Massieren mich nun woanders. Ich schalte ab, genieße das Gefühl. Dringt nun in mein Poloch. Ich kann nicht anders als zu stöhnen. So viele Reize. Sein Atem an meinem Hals, macht mich schier verrückt. „Fühlst du dich wohl dabei?“ Ja, einfach nur ja.

Er dringt noch einmal anal in mich ein. Lautes stöhnen dringt aus unseren Hälsern. In dieser Stellung fühle ich mich viel besser, kann es vollkommen auskosten. Es ist nicht nur Sex, es geht tiefer. Es ist mein erstes Mal, fast zumindest. Es ist auf eine etwas andere Art besonders. Seine Finger lassen nicht von mir ab. Ich bin unglaublich feucht, absolut mit Lust überströmt. Meine Hand hält seine, gebe ihm den Ton an. Zeige ihm wie es mir am besten gefällt. Spüre mich selbst und ihn. Kein Schmerz, nichts seltsames, nur Intensität. Sein Stöhnen klingt in meinem Ohr. Er wird schneller, dringt immer heftiger in mich, Seine linke Hand greift meine, hält mich fest, umklammert mich und kommt mit einem letzten Stoß.

Unsere Körper beben. Unser Atem verwandelt sich in keuchen und dann wieder in leises Atmen. Unsere Körper trennen sich langsam. Die Anspannung verfliegt, es macht sich Zufriedenheit breit. Mit der Zufriedenheit kommt die Müdigkeit. Wenige Worte danach, bis die vollkommene Stille eintritt.

Wir schlafen wenige Stunden Arm in Arm. Seine Wärme tut mir gut. Ich frage mich immer wieder woher auf einmal das Bedürfnis nach Nähe kommt. Es ist fast so als ob wir zum selben Zeitpunkt wach werden. Aus einem kleinen Kuss, entwickelt sich noch einmal eine unglaubliche Gier. Ohne lange nachzudenken setze ich mich auf ihn und fange wieder an ihn zu reiten. Der fehlende Orgasmus von der letzten Runde, findet sich nun wieder in meinem Körper. Seine Händen greifen zu meinen Brüsten. Seine Finger zwicken und pressen meine Brustwarzen. Mein Kopf streckt sich von alleine nach hinten. Mein Körper bäumt sich auf.  Meine Bewegungen werden immer langsamer. Der Orgasmus geht durch meinen Körper in seinen über. Wir kommen zur selben Zeit. Küssen uns noch einmal. Streichen über unsere Körper und schlafen wieder gemeinsam ein.

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8 Gedanken zu “Mein erstes Mal

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