Stoned Sex

– November 2015 –

Es ist bereits 22:10 als Herr Busch zu mir kommt. Ich  bin allein in der Wohnung und freue mich auf die Nacht mit ihm. Schon einige Tage vorher hatte ich ihm erzählt, dass ich gerne Stoned Sex haben will. Die Tüten liegen bereit und wir gehen gleich zum Küchenfenster. Er ist leicht angetrunken und ich  bin auf dem besten Weg das leichte und sinnliche Gefühl vom Joint zu erlangen. In meinem Bett reden wir über alles und nichts. Lachen viel zu viel und sind einfach ausgelassen.

Als er mein Gesicht in die Hand nimmt und mich küsst, machen sich noch mehr Glücksgefühle in mir breit. Es fühlt sich alles noch intensiver an als sonst. Das liegt wohl nicht zuletzt am THC. Es dauert nicht lange und wir sind komplett nackt. Seine Hand wandert sofort an mir runter. Sein Mund liegt nicht mehr auf meinen Lippen, sondern auf meiner Brustwarze. Er saugt und beißt, während seine Hand mich massiert und mich schon jetzt zum ersten Orgasmus bringt. Mein Körper will mehr, ich will mehr. Ich drücke ihn auf seinen Rücken und fange an ihn zu reiten.

Seine Hände wandern immer wieder von meinem Gesicht zu meinen Brüsten und dann zu meinem Hintern. Als er mir seinen Finger in den Mund steckt, damit ich daran lutschen kann, weiß ich was als nächstes passiert. Sein Finger wandert direkt zu meinem Po. Nach einer kurzen analen Massage, steckt er ihn rein. Ich bäume mich auf und weiß, dass der nächste Orgasmus nicht lange auf sich warten lassen wird. Als er mit der anderen Hand anfängt meinen Kitzler zu stimulieren, bin ich total außer mir. Der Orgasmus erfasst meinen ganzen Körper, ich komme laut stöhnend und sacke im nächsten Moment auf ihn. Meine Gelenke sind weich wie Butter, sodass ich ihn auf mich dirigiere.

Seine halb geöffneten Augen schließen und öffnen sich im Takt seiner Stöße. Ich ziehe mein Bein hoch und lege es ihm um die Hüfte, drücke ihn immer fester an mich. In seine Augen schauend, sauge ich an meinem Zeigefinger und führe ihn zu seinem Hintern. Schon während ich ihn massiere, werden seine Stöße fester, seine Anspannung größer. Ich dringe wieder nur mit der Fingerkuppe ein und es folgen nur wenige Stöße bis auch er kommt.

Wir liegen einige Minuten reglos da, bis er schafft seinen Körper von mir zu hieven. Erst als er sagt, dass das Kondom geplatzt ist, merke ich das zu feuchte Gefühl zwischen meinen Beinen. Immerhin bin ich gegen eine ungewollte Schwangerschaft geschützt. Gegen Krankheiten zwar nicht, aber da muss ich jetzt einfach vertrauen.

Wir liegen gefühlte Stunden nebeneinander, erzählen vergangene Geschichten, reden über die Zukunft, diskutieren und lachen uns gegenseitig aus. „Bist du noch bekifft?“ Nein, nicht mehr. Das war nur ein kleiner „Gute-Nacht-Joint“ in dem nichts ganz so viel drin war. „Willst du nochmal?“ Als ich grinsend zustimme, zieht er sich meinen Bademantel über und ich mir meinen kuscheligen Morgenmantel, der eigentlich viel zu kurz ist. Diesmal stehen wir an meinem Zimmerfenster, schauen direkt in den Garten runter und auf die Straße. Er raucht eine Zigarette und ich ziehe genüsslich an meinem Joint. Herr Busch kifft nämlich nicht.

Ich spüre erst seinen Atem an meinem Hals, dann seine Lippen und seine Hand, die langsam die Schlaufe meines Morgenmantels öffnet. Meine Nippel richten sich sofort durch die Kälte auf. Ich lege meinen Kopf automatisch in den Nacken gegen seine Schulter hinter mir, als seine Hand meinen Spalt erreicht. Mit einer Hand halte ich mich am Fensterrahmen fest, in der anderen Hand halte ich meinen Joint fest und ziehe bei Gelegenheit daran. Ich drücke mit meinem Hintern an ihn, kreise mit der Hüfte, reibe mich an ihn. Um ihn zu küssen, drehe ich mein Gesicht zu ihm. Nach einem kurzen Kuss, nimmt er den letzten Zug von seiner Zigarette und drückt sie an der äußeren Fensterbank aus.

„Ich will dich hier am Fenster nehmen!“ Gänsehaut überströmt meinen Körper. Als er zu einem weiteren Kondom greift, drehe ich mich zu ihm und setze mich soweit es geht auf die innere Fensterbank. Er nimmt erst wieder mein Gesicht, dann meine Brüste in die Hände. Verteilt mehrere Küsse zwischen Hals und Brust, saugt erst noch einmal an meinen Brustwarzen, immer in meine Augen schauend, bevor er eindringt.

Mein Kopf schlägt an die Fensterscheibe, ein kurzes „Aua“ ertönt aus meinem Mund. Er legt seine Hand zwischen Kopf und Fenster. Mit jedem Stoß, drücke ich meinen Oberkörper nach hinten und meine Hüfte nach vorne. Seine Hände halten jetzt meine Hüfte fest, meine seinen Oberkörper. Eng umschlungen, schlagen unsere Köpfe im Takt gegen die Fensterscheibe. Ein weiterer Orgasmus strömt durch meinen Körper, ich kann mich nicht länger halten, er sich genauso wenig. „Leg dich ins Bett, ich will dich in den Arsch ficken!“

Die Wörter lösen eine weitere Lustwelle aus. Ich beiße mir in die Unterlippe und schaue ihn herausfordernd an, stelle mich wie befohlen auf meine Knie. Packe vorher noch das Gleitgel aus und drücke es ihm in die Hand. Die wenigen Sekunden, die ich warten muss, fühlen sich an wie Minuten. Stöhnend strecke ich ihm meinen Hintern entgegen, bis ich endlich seine Finger an mir spüre. Er krallt sich meinen Hintern und dringt ein. Es dauert ein wenig, bis ich merke, dass er nicht anal eingedrungen ist. Es fühlt sich aber zu gut an, um ihn darauf hinzuweisen, falls er es nicht schon selbst gemerkt hat. Ich lege meinen Kopf auf die Matratze und stimuliere mit einer Hand meinen Kitzler. Er legt sich auf mich, löst meine Hand ab und fickt mich bis zum nächsten Orgasmus.

„Das war jetzt aber nicht mein Hintern, den du gefickt hast.“ Er grinst mich von der Seite an. „Das lässt sich gleich ändern.“ Er greift nochmal zum Gleitgel. Massiert mich gut damit ein und setzt zum Stoß an. Nur nach wenigen Zentimeter, breitet sich ein unglaublicher Schmerz in mir aus. Ich schreie und schaffe es gerade rechtzeitig „Raus!“ zu rufen. Als würde ich jemanden aus meinem Zimmer rausschmeißen 😀

Ich lege mich schmerzüberströmt auf die Seite, bin den Tränen nahe. Lust ist wohl nicht das einzige was sich durch das THC intensiviert. Er legt sich hinter mich, umarmt mich von hinten, streicht mir zärtlich über die Haare und über das Gesicht. Es ist keine Erklärung nötig, keine Entschuldigung. Ich könnte nicht erklären warum es so sehr weh getan hat, es gibt keinen Grund wofür er sich entschuldigen müsste. Er zieht mein Gesicht zu sich, schaut mir in die Augen, küsst mich solange, bis ich meinen gesamten Körper zu ihm wende. Er ist noch zärtlicher als vorher. Streichelt mich nochmal intensiv, bis er sich wieder auf mich legt.

Er dringt ein. Langsame, intensive Bewegungen reihen sich hintereinander. Unsere Hände vereinen sich neben meinem Kopf.

„Ich könnte die ganze Nacht so vögeln.“
„Dann lass uns das doch tun!“

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8 Gedanken zu “Stoned Sex

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