Sternschnuppen

– Januar 2016 –

Da liege ich hier im Bett und denke über mein jetziges Leben nach. Was auf mich zukommt, wie es momentan ist und was ich mir wünsche. Wünsche… Kurz muss ich lächeln bei dem Wort. Erinnere mich an die Nacht im Novemeber?! Ich weiß es nicht mehr. Die Zeit in der mehrfach Sternschnuppen zu sehen waren. Erinnere mich an meinen Wunsch.

Nahtlos nach meinem Studium ins Berufsleben starten. Der einzige Wunsch, der mir auf die schnelle eingefallen ist. Ich habe mir nicht gewünscht endlich einen Freund zu haben, der mich liebt, mit dem ich glücklich sein kann. Nein. Mein Wunsch ist meine Zukunft.

Ende Februar werde ich meine Thesis abgeben und am 1. März meinen neuen Job als Projektmanagerin anfangen. Eine Festeinstellung gleich nach dem Studium. Das ist Glück.

Warum habe ich so lang gebraucht um das zu sehen? Ich beginne einen neuen Lebensabschnitt. Statt dankbar zu sein, blase ich Trübsal. Mimimi mich liebt niemand. Mimimi ich bekomme nicht das was ich will. Ich habe alles was ich wollte.  Ich bin eine starke, unabhängige, intelligente Frau und ich würde jetzt mal ganz arrogant behaupten auch noch hübsch zu sein. Warum sich an diesen einen Kerl festziehen, der zufälligerweise einfach beziehungsunfähig ist und aus diesem Grund mich nicht will.

Ich bin toll. Ich habe eine tolle Persönlichkeit. Ich bin aber vor allen Dingen liebenswert. Und ich bin dankbar. Dankbar dafür, dass ich Freunde habe, die mir genau das klar machen wollten. Es ständig gesehen haben, sich trotzdem mein Gejammer angehört haben und nur darauf gewartet haben bis ich es auch endlich begreife.

Danke ❤

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5 Gedanken zu “Sternschnuppen

  1. Wow,
    ja, das ist wirklich Glück da kann man dir nur gratulieren, Hayat. Dann in deiner Heimatstadt oder ganz woanders?

    Und irgendwie kannst du dich doch weiterhin noch glücklich schätzen – du hast eine ganze Menge kennenlernen dürfen, während du dich ausgetobt hast. Und diese momentane Erfahrung mit Liebe gehört dazu. Kann also auch nicht schaden.

    Schön, dass deine Freunde so hartnäckig waren. Meist hört man da ja recht lang nicht drauf, was die dazu sagen, wenn der Herzschmerz so groß ist …

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  2. Glückwunsch zum Abschluss und zum neuen Job!
    Und mit deiner Selbstbeschreibung hast du völlig recht – das wird alles ganz anders, sobald du aus du deiner Kuhkaff-Unistadt raus kommst: Thr world will be your oyster und dabei drück ich die Daumen!

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