Die Explosion in meiner Brust

– Dezember 2017 –

Unsere Blicke treffen sich. Ich schmunzle. Ich weiß was jetzt passiert. Und ja verdammt ich will diese wunderschönen Lippen küssen. Ich beiße mir unwillkürlich auf meine Unterlippe. Er kommt näher. Ich schließe meine Augen und gebe mich ihm hin.

Es explodiert in meiner Brust. Diese zarte Berührung seiner weichen Lippen auf meinen, füllt meinen Brustkorb mit Luft. Minimalste Bewegung. Intensivste Wirkung. Mit einem Schwung hievt er sich auf mich. Ich schaue hoch zu ihm. Bin begeistert über das Aussehen, über das was ich gerade gespürt habe. Er kommt näher. Ich schließe meine Augen und gebe der Explosion in mir noch mehr Raum. Ich bin außer Atem und gleichzeitig entspannt. Ein Schleier legt sich über mich, über uns. Ich fühle mich berauscht. Mit jedem Kleidungsstück, das meinen Körper verlässt, hüllt mich seine Haut mit Wärme.

Meine Finger durchdringen sein Haar, ziehen ihn noch näher zu mir. Ich bin bereit und sehe, spüre, dass er es auch ist. „Ich habe ein kleines Problem.“ Meine kleine Traumblase zerplatzt. Was ist sein Problem? Verschiedenste Gedanken gehen durch meinen Kopf. Oh mein Gott, er hat bestimmt AIDS oder eine andere Krankheit. Oh nein oder er ist noch Jungfrau und will es noch bleiben. Was mach ich nun? „Ich habe ein kleines Problem.“ Ich habe Schwierigkeiten komplette Sätze zu bilden und stottere vor mich hin „Was? Eh was ist das Problem?“ Bevor er antwortet, küsst er mich erneut und drückt seine Hüfte zwischen meine Beine.

„Ich wurde vor zwei Wochen beschnitten und muss wirklich langsam machen.“ Ich atme erleichtert aus, küsse ihn nochmal und ziehe ihn zu mir. Im nächsten Moment ploppen weitere Fragen in meinen Kopf auf. Was heißt langsam machen? Kann er jetzt gar nicht? Bevor ich fragen kann steht Mr. Beschnitten auf und kramt aus seiner Hosentasche ein Kondom raus. Endlich mal ein Typ, der zumindest dabei verantwortungsbewusst ist und selber daran denkt.

Ich kann es kaum erwarten. Er streicht mir über das Gesicht, schaut mir in meine Augen und stößt nochmal seine Hüfte zwischen meine Beine. Ich schließe meine Augen, will mehr, will ihn endlich spüren. Ich warte ab, genieße solange die Reibung. Sein leises Stöhnen in meinem Ohr überfällt mich mit Lust. Meine Hand gleitet runter, spüre dabei jeden Zentimeter seiner heißen Haut. Meine Hand erreicht das Ziel, meine Finger greifen seinen Penis. Ich spüre nicht das was ich erwartet habe. Der Penis ist nicht mehr erigiert. Diesmal gleitet seine Hand zwischen meine Beine. Seine Finger gleiten in mich im Rhythmus seines Körpers. Unsere Körper sind eng einandergepresst. Seine Lippen wandern von meinem Hals zu meinen Lippen und wieder zurück. Ich beiße in seinen Hals, spüre wie der Orgasmus meinen Körper ergreift. Piepen in meinen Ohren.

Er steht auf, streckt seinen Finger nach oben und ruft „Erster“. Ich kann nicht anders und lache los. Er legt sich wieder zu mir, legt seinen Arm um mich. „Eigentlich ist das total peinlich.“ Ich lege meinen Kopf auf seine Brust und schmiege meinen Körper an seinen. Ich kuschele tatsächlich mit ihm. Versuche die Gedanken, die sich sonst sofort in mir Breit machen, auszublenden. Genieß es einfach. Lass es zu. „Zumindest hast du einen guten Grund.“ Ich schaue hoch und lächle ihn an. Er schaut mir in die Augen und sagt: „Ja, du bist der Grund.“ Es explodiert in meiner Brust.

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3 Gedanken zu “Die Explosion in meiner Brust

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