Sexdate mit dem Nomaden

– April 2018-

Nach der „Drachen oder Methamphetamin“ Aktion ergibt sich ein Gespräch mit einem Drehleiter. Es ist schon nach wenigen Minuten deutlich worauf das hinausläuft. Er ist zur Zeit nur wegen den Dreharbeiten für den Tatort hier und wird dann wieder in seine Heimat zurückkehren. Ein Nomade, der eigentlich gar keine Heimat hat und hier und da nach ein wenig Spaß Ausschau hält. Soll mir recht sein. Ich hatte seit Ewigkeiten keinen Sex mehr und es ist kaum mehr auszuhalten. Wir hatten uns eigentlich für Mittwoch nach seiner Ankunft in meiner Stadt verabredet, allerdings kommt er erst sehr spät an, sodass wir es doch verschieben.

Am Donnerstag als ich meine Kündigung eingereicht habe bin ich voller Energie und möchte das feiern. Nicht nur mit einer Freundin, die ich abends noch treffen werde. Ich schreibe also dem Nomaden wie lange er heute noch wach ist und wir verabreden uns für 23:00 Uhr. Er besorgt noch einen Sekt und stellt ihn sogar kalt. Während dem Treffen mit der Freundin entwickeln sich jedoch die ersten Zweifel. Viel lieber würde ich mich mit Jemandem treffen, den ich kenne, bei dem ich weiß, dass es gut sein wird. Bei ersten Sexdates weiß man das nie, beziehungsweise fällt es schwer sich tatsächlich richtig fallen zu lassen. Ich freue mich dennoch auf mein späteres Date.

Zuhause schreibe ich ihm also, dass ich da bin und er macht sich auf den Weg zu mir. Wenig später klingelt es an der Tür und ich öffne die Tür. Er sieht tatsächlich genauso gut aus wie auf den Bildern und hat zudem auch noch einen sehr guten Kleidungsstil. Ein weißes Hemd ohne Kragen kombiniert mit einer Jeans betonen seine schlanke, aber athletische Statur. Dazu trägt er einen kamelfarbenen Gürtel und dazu passende Wildlederschuhe, die spitz zulaufen. Ich muss schon sagen, dass ich eine Schwäche für gut gekleidete Männer habe.

Er erzählt viel, ich höre zu und mache mir Gedanken wie ich ihn am elegantesten in mein Zimmer bekomme. Nach zwei Weingläsern voll mit Sekt ergibt sich das allerdings von selbst. Ich setze mich auf mein Bett und er sich daneben auf die Bettkante. Er lehnt sich einfach vor und küsst mich. Während ich mich innerlich freue, dass er gut küssen kann, spüre ich seine Hände um mein Gesicht. Seine Hände streicheln und liebkosen mein Gesicht. Das gefällt mir gar nicht. Ich möchte das nicht. Das passt einfach nicht zusammen, also packe ich zärtlich seine Unterarme und ziehe sie runter. Seine rechte Hand stützt sich jetzt rechts von mir und die andere greift mich an der Taille und zieht mich weiter ins Bett.

Er hat Schwierigkeiten meine Hose auszuziehen, weil er den Reißverschluss nicht findet. Wir lachen beide, als ich den Reißverschluss an der Seite öffne und meine Hose ausziehe. Ich habe wunderschöne Spitzenunterwäsche an, die er jetzt komplett zu Gesicht bekommt. Er gönnt sich den Anblick für einen ziemlich langen Moment und zieht mir dann auch die Unterwäsche aus. Er wandert langsam meinen Körper küssend nach unten. Saugt ausgiebig an meinen Nippeln und bringt mich jetzt schon dazu das Vorspiel beenden zu wollen. Ich lasse ihn allerdings vorher noch weiter runter wandern. Wie es sich herausstellt ist es eine sehr gute Entscheidung. Der Nomade kann nämlich nicht nur beim Küssen seine Zunge gut einsetzen.

Er saugt an meiner Vulva und beschert meiner Vagina einen super intensiven Zungenkuss. Es ist nicht einfach Lecken. Der Herr ist hier sehr geübt und hat auch sichtlich Spaß daran mich zu beglücken. Seine Hände packen meine Pobacken und heben Sie weiter hoch zu ihm. Als er die gewünschte Position gefunden hat, löst er eine Hand und lässt langsam zwei seiner Finger in mich gleiten. Kein rein/ raus wie es sonst viele Männer tun würden. Nein er massiert mich und küsst weiterhin meine Vagina. Nur wenige Minuten später, zieht sich der Orgasmus durch meinen ganzen Körper. Ich stöhne laut aus meiner Lunge heraus, genieße dieses Gefühl, das alles andere ausblendet.

Er streichelt meinen Körper. Gibt mir eine Verschnaufpause bis wir uns wieder küssen und ich bereit bin wieder weiter zu machen. Aus meinem Nachttisch krame ich ein Kondom raus und ziehe es ihm über. Dabei denke ich über den letzten Blog nach, in dem ich gelesen habe, dass es viel sinnvoller ist, wenn der Typ das übernimmt und ich dem voll und ganz zugestimmt habe. Diesmal aber schaue ich ihm dabei in die Augen und wir wissen beide was als nächstes folgt. Es ist eine einzige Vorfreude darauf was folgen wird. Dieser Austausch hätte nicht stattgefunden, wenn er sich das Kondom übergezogen hätte.

Sein Penis hat keine außergewöhnliche Größe, aber für mich eine sehr angenehme. Seine Stöße sind langsam und intensiv. Genau wie ich es mag. Nur nach wenigen Stößen steuere ich dem nächsten Orgasmus zu und er mit mir. Er wird immer schneller und stöhnt immer lauter. Ich mag es tatsächlich sehr, wenn auch die Männer stöhnen. Es turnt mich sogar an. Noch zwei Stöße und ich komme denke ich mir noch, als er kommt. Ich bin etwas enttäuscht, bewege aber meine Hüften und presse mich enger an ihn, bis ich auch zum Höhepunkt komme.

Er bleibt ganz schön lange auf mir liegen. Küsst mich hin und wieder und streichelt dabei meinen Kopf. Das wird mir dann doch zu unangenehm, sodass ich ihn neben mich dirigiere. Ganz ohne Körperkontakt will ich dann doch nicht bleiben und lege meinen Kopf auf seine Schulter. Er nimmt mich von der Seite in den Arm, sodass ich meinen Körper an seinen schmiegen kann. Wir kuscheln. Und das ist vollkommen ok für circa 10 Minuten. Dann merke ich aber wie meine Augen langsam zufallen. Wir reden ein paar wenige Sätze, er frägt mich ob er  hier bleiben kann. Kann er, wenn er das möchte. Ich schmeiße ihn dann raus, wenn ich wach bin.

Nach dem üblichen „Gute Nacht“ und einen kurzen Schmatzer, drehe ich mich weg und schließe die Augen. Unerwartet dreht er sich mit mir. Umarmt mich von hinten und legt seine Hand um meine Brust. Herr Busch. Er hatte das gemacht. In unserer ersten Nacht ohne Sex. Ich spüre das fast nicht mehr vorhandene Stechen in meinr Brust, öffne die Augen, atme durch und schließe sie dann wieder.

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7 Gedanken zu “Sexdate mit dem Nomaden

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