Neue Stadt. Neues Glück.

– Mai 2018 –

Nach dem letzten Date mit Mr. Mustache sind drei Wochen vergangen. In dieser Zeit musste ich erst mal meinen Umzug planen und überhaupt auch erst umziehen. Aber bevor ich die freie Zeit nach meiner Kündigung richtig genießen konnte, war sie schon wieder vorbei. In der Zwischenzeit haben wir immer wieder geschrieben und sogar einen Zeitpunkt für ein weiteres Date ausgemacht. Gleich nach meinem ersten Arbeitstag.

Ich bin morgens sehr aufgeregt wegen dem neuen Job, den neuen Kollegen und wegen der neuen Herausforderungen. Der erste Tag ist schon ziemlich gut und obwohl ich erst um halb sieben Feierabend mache, muss er noch ein paar Überstunden schieben. Ich weiß nicht so recht ob wir es verschieben werden oder es einfach spät wird. So wie es aussieht wird es wohl einfach nur spät und ich mache mir Gedanken ob ich dort schlafe und morgens wieder zu meiner Freundin fahre, wo ich gerade die Zwischenzeit bis zu meiner neuen Wohnung überbrücke, oder Nachts wieder zurück fahre. Beides finde ich ätzend. Genauso komisch finde ich es, meine Sachen mitzunehmen, die ich brauchen werde, wenn ich dort schlafen sollte.

Meine Entscheidung fällt auf die unkomplizierteste Variante. Ich frage ihn ob ich bei ihm schlafen kann und nehme meine Sachen mit. Damit ist auch schon ziemlich deutlich, dass wir höchstwahrscheinlich Sex haben werden. Ein etwas schlechtes Gewissen breitet sich in mir aus, weil ich erst am Wochenende mit Jemand anderem Sex hatte (Darüber schreibe ich mal anders). Ich darf natürlich bei ihm schlafen und schreibt auch gleich, dass er jetzt Zuhause ist. In der Bahn frägt er mich wann und wo ich ankomme, damit er mit entgegen laufen kann. Wirklich süß.

Als wir uns aus weiter Entfernung bereits sehen, grinsen wir uns die ganze Weile an bis wir voreinander stehen. Ich würde ihn am liebsten direkt Küssen, stattdessen umarmen wir uns nur und laufen zusammen zu seiner Wohnung. Eine hübsche kleine Ein-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Weil ich schon etwas länger Feierabend habe, hatte ich schon gegessen. Er bestellt sich Nudeln und für mich einen Schoko-Brownie. Während wir auf das Essen warten, suchen wir einen Film aus. Es fühlt sich alles so selbstverständlich, so normal an. Als würden wir das ständig so machen und nicht zum ersten Mal. Ein wohliges Gefühl breitet sich in mir aus. Ich fühle mich ziemlich wohl und kann mir vorstellen das noch öfter zu tun.

Nach dem Essen zieht er da Sofa aus, damit wir es uns bequem machen können. Ich nehme schon fast an, dass er seinen Arm um mich legen wird, aber es passiert nichts. Stattdessen liegen wir nur nebeneinander. Seine Hand neben meiner. Ohne Kontakt. Erst später als wir über eine Szene sprechen und ich, wie sonst auch immer, anfange zu gestikulieren und meinen Arm wieder hinlege, lege ich sie wieder neben seine, aber streiche seine Hand dabei. Jetzt ist er wohl mutig genug und nimmt meine Hand in seine. Ein schönes Gefühl. Ich habe wirklich sehr lange nicht mehr Händchen gehalten und es dabei genossen. Bisher war es eher befremdlich. Immer mit der Angst verbunden Gefühle zuzulassen, die da nicht hingehören. Jetzt habe ich keine Angst. Ich lasse es einfach zu. Ich lächle fast unmerklich und schaue zu ihm.

Er schaut mir auch direkt in die Augen, jetzt muss ich erst recht grinsen und stecke ihn damit an. Er dreht sich etwas mehr zu mir, hebt seine andere Hand und legt sie um mein Gesicht. Das Grinsen erlischt mit jedem Zentimeter mehr indem sein Gesicht meinem näher kommt. Ich komme ihm etwas entgegen. Dann treffen sich unsere Lippen. Verharren lange in dieser Position. In meiner Brust findet wieder diese unglaubliche Explosion statt. Es ist so als ob mehrere kleine Luftballons in mir zerplatzen. Unsere Lippen lösen sich, nur einen kurzen Moment, der aber so lange ist, um noch einmal in die Augen des anderen zu sehen.

Der Kuss beginnt erneut, diesmal viel fordernder. Ich will nicht unbedingt leidenschaftlicher sagen, aber zumindest intensiver. Unsere Körper schmiegen sich aneinander, bis er sich auf mich stemmt und sich auf mich legt. Ich lege meine Bein um seine Hüfte und meine Arme um seinen Oberkörper. Seine Hüfte schmiegt sich ganz eng in meine Höhle, sodass ich seine Lust schon jetzt zu spüren bekomme. Er zieht langsam mein T-Shirt aus der Hose, erst mal nur um seine Hand darunter zu legen und meine Haut zu spüren. Ich tue es ihm gleich. aber ziehe es ihm dann über seinen Kopf. Ein wirklich schöner Mann mit trainiertem Oberkörper.

Wenig später wandern wir in sein Bett, dort schiebt er mein T-Shirt immer weiter hoch, bis er sich von mir hebt, damit ich es mir ausziehen kann. Ich bin zu faul, um mich aufzusetzen, also hieve ich nur kurz meinen Oberkörper hoch und versuche in der kurzen Zeit mein T-Shirt über die Schultern zu bekommen. Leider scheitere ich dabei und plumpse einfach wieder auf meinen Rücken. Wir müssen beide ziemlich lachen, er sogar ein wenig mehr als ich. „Pff. Dich will ich gleich beim Hose ausziehen sehen.“ Ich werde es nämlich mit meine lockeren Culotte definitiv leichter haben als er in seinen engen Jeans. Noch immer lachend küssen wir uns und ich mache mich daran seine Hose aufzuknöpfen. Er ist leider nicht zu faul und steht auf, um sie sich ohne große Peinlichkeit auszuziehen.

Seine Haut ist wunderbar heiß und vor allem mega weich. Weicher als meine sogar. Ich streiche ihmlangsam über seine harte, aber weiche Brust, um dann an seiner Taille meine Hand nach unten zu drehen und sie langsam unter seine Boxershorts gleiten zu lassen. Seine Hand gleitet dabei hinter meinen Rücken, öffnet meinen BH und zieht mir, begleitet durch Küsse an meinen Schultern, die Träger runter, bis er ihn komplett greifen und auf den Boden schmeißen kann. Seine Hüfte zwischen meinen Beinen bewegt sich nun vor und zurück, drückt sich dabei gelegentlich fest zwischen meine Beine. Kreist dort seine Hüften, massiert mich und sich. Ich halte es kaum mehr aus und ziehe ihn komplett aus.

Während er in seinem Nachtschränkchen nach einem Kondom sucht, ziehe ich mir meinen Slip aus. Als er soweit ist, schauen wir uns erneut in die Augen und küssen uns. Langsam steigt er, mich immer noch küssend, auf mich und dringt langsam in mich. Seine Stöße sind langsam, bedacht und zärtlich. Der Sex fühlt sich für mich anders an als sonst. Es ist für mich nicht nur eine Bedürfnisbefriedigung, es ist viel mehr als das und es fühlt sich in mir wunderbar erwärmend an. Es fühlt sich auf einmal nicht komisch an dem Mann während dem Sex in die Augen zu sehen, sein Gesicht in die Hände zu nehmen, zu küssen und ihn zu streicheln und mich streicheln zu lassen. Es fühlt sich normal an, als ob es schon immer so gewesen ist.

Ich werde aus meinen Gedanken gezogen als er meine Arme über meinen Kopf zieht, dort fest hält und mit seinem Mund anfängt meine Brüste zu liebkosen. Seine Stöße sind abwechselnd schnell und dann wieder langsam. Ein kleiner Biss in meinen Nippel lässt mich laut aufstöhnen. Er stößt fester zu, packt dabei mit festem Handgriff meinen Schenkel und zieht in hoch. Dringt nochmal langsam in mich. Als seine Stöße wieder schneller werden, spüre ich die Spannung, die sich langsam in mir bildet. Ich befreie meine Hände, packe mit einer Hand seinen Po und umarme ihn mit der anderen. Der Orgasmus entfaltet sich unerwartet schnell. Mein Keuchen wird durch sein begleitet. Bevor mein Orgasmus komplett abgeklungen ist, kommt auch er zum Höhepunkt.

Ein langer Moment vergeht bis er die Energie wieder findet, um seinen Kopf zu heben. Die schnellen Bewegungen haben sich in langsame verwandelt. Keine Worte, dafür ein zarter Kuss, begleitet von einem Lächeln.

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