Der Aufschwung

– August 2020 –

Auch wenn das letzte Gespräch einen etwas bitteren Beigeschmack hinterlassen hat, konzentriere ich mich auf die schönen Dinge mit ihm. Warum sollte ich es jetzt schon kompliziert machen? Es fühlt sich ja dennoch richtig und wunderschön an. Ein paar Tage später machen wir einen kleinen Spaziergang und machen es uns dann bei mir gemütlich.

Ich weiß noch nicht so recht wie weit ich mit ihm gehen kann. Wie lange er seine Abstinenz noch halten möchte und ob seine Gefühle soweit sind um es auch körperlich weiterzutreiben. Die Frage erübrigt sich von selbst, als wir wieder anfangen uns zu küssen. Die Lust überwältigt uns beide. Die Küsse werden intensiver und es vergeht nicht viel Zeit bis ich oberkörperfrei auf seinem Schoss sitze. Seine warme Haut fühlt sich wunderbar auf meiner an. Sein Stöhnen kommt tief aus seiner Lunge. Es hört sich fast schon tierisch an und macht mich unglaublich heiß. Allein durch die Reibung an ihn, bin ich nicht weit von meinem Orgasmus. Doch dann steht er mit mir in seinen Armen aus der Couch auf und wirft mich aufs Bett. Dort entledigt er mich meiner restlichen Kleidung und verschwindet mit seinem Kopf zwischen meinen Beinen.

Sein Blick auf mich und meine Reaktionen gerichtet, leckt er mich in kürzester Zeit zum Orgasmus. Der Orgasmus zieht sich durch meinen ganzen Körper. Meine Ohren piepen und ich bin zwar auf eine seltsame Weise überempfindlich, will ihn dennoch nah bei mir haben, sodass ich ihn an seinem Kopf zu mir hoch ziehe und mich eng an ihn kuschle bis sich mein Körper erholt hat. Er wartet geduldig. Küsst und streichelt mich dabei.

Als die Überempfindlichkeit nachlässt, küsse ich ihn zart am Hals und am Ohr. Es scheint ihm sehr zu gefallen, wie ich leise dabei in sein Ohr stöhne. Meine Hand wandert langsam runter in seine Boxershorts. Meine Hand erfasst seinen Penis, der unglaublich groß ist. Vielleicht sogar größer als der von Mr. Big. Diesmal nehme ich es allerdings nur wahr und habe meinen Gesichtsausdruck unter Kontrolle ;-P.

Er fängt an lustvoll zu stöhnen. Mit meinem Kopf noch auf seiner Brust und mein Körper eng an ihn geschmiegt, schaue ich ihm dabei zu wie er sich meiner Berührung hingibt und kurze Zeit später auch er zu seinem Orgasmus kommt. Er nimmt meinen Kopf in seine Hand und küsst mich innig. Irgendwie als Dankeschön, was mich zum grinsen bringt.

Wir reden noch ein wenig über seine Orgasmus-Abstinenz die jetzt etwas länger als zwei Monate angedauert hat und wie sich das jetzt für ihn anfühlt. Das Gerede darüber entfacht ein weiteres Mal unsere Lust. Ich lasse mich auf ihn und meine Lust ein. Genieße jede Berührung und jeden Augenblick in der sich unsere Augen treffen und Blicke austauschen, die mehr sagen als jedes Wort.

Ich finde mich wieder auf ihm sitzend. Ich fühle seine Erektion an meiner feuchten Stelle. Ich krame ein Kondom aus meiner Schublade und ziehe es ihm langsam über. Ich kann es kaum erwarten mich mit ihm zu verbinden und lasse ihn langsam in mich gleiten, während wir uns beide in die Augen schauen. Seine Augenbrauen sind eng hochgezogen, sein Blick leidenschaftlich. Meine Hände krallen sich in seine Brust, als ich ihn komplett in mir aufnehme. Ich bewege mich nur sehr langsam. Bewege nur minimal meine Hüfte. Spiele eher mit ihm in mir anstatt eine wirkliche Reibung zu erzeugen. Schließlich ich ziehe ihn an seinem Nacken zu mir hoch, sodass wir noch enger beieinander sind. Unsere Körper eng aneinander gepresst, unsere Lippen aneinander geheftet, meine Hüfte sich nur minimal bewegend, kommen wir beide gleichzeitig zum Höhepunkt.

Ich bleibe noch eine Weile auf ihm liegen, genieße die letzten Kontraktionen, die er mit einer Anspannung seines Penisses in mir auslöst. Bis auch er nicht mehr kann und ich mich neben ihn lege. Er schmiegt seinen Arm um mich und zieht mich näher an sich ran. Sein Arm liegt so um mich, sodass seine Hand auf meiner Taille liegen bleibt. Es ist wie maßgeschneidert. „Ich passe hier genau rein.“ Sage ich lächelnd zu ihm schauend. „Du bist dafür gemacht, um genau hier zu liegen.“ erwidert er und küsst mich auf meinen Kopf. In meiner Brust prickelt es.

Als es dann doch zu warm wird und wir uns anfangen zu unterhalten lege ich mich auf meinen Bauch, sodass er meinen Rücken streicheln kann. „Hast du noch Fragen an mich?“ schaut er mich erwartungsvoll an. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Frage stellen soll oder nicht, aber tue es dann doch. „Ist deine Mitbewohnerin nur deine Mitbewohnerin?“

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