Fesselspiele

– August 2014 –

Seine Augen sind geschlossen. Er sieht erschöpft aus. Während er tief einatmet, öffnet er seine Augen und seine blauen Augen treffen meine. Er lächelt mich an und streicht über meinen nackten Oberkörper. Eine erneute Lustwelle geht durch meinen Körper. Küsse ihn einmal auf den Mund, schaue ihm danach in die Augen. „Nochmal?“ Meine Antwort ist ein langer Kuss. „Schatz, das ist das fünfte Mal heute Abend! Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch funktioniert.“ Ich zucke mit der Schulter und küsse ihn erneut. „Wir müssen die Wochen nachholen, in denen wir uns nicht gesehen haben.“

Er reagiert sofort. Zieht mich zu sich, packt meinen Kopf und küsst mich. Ich drücke seinen Oberkörper nach hinten, damit er sich auf den Rücken legt und ich mich auf ihn setzen kann. Meine Hände sind auf seinem Bauch gestützt, langsam gleite ich mit meinen Händen hoch bis zu seinen Schultern und beuge meinen Oberkörper nach vorne. Unsere Nasenspitzen sind kurz davor sich berühren. Er streicht mir mit seiner Hand über das Gesicht, setzt seine Hand kurz ab und streicht dann mit seinem Finger über meinen Mund. „Der hier wird dir bestimmt dabei helfen.“ Ich muss schmunzeln und beiße mir dabei in die Unterlippe.

Ich verteile meine Küsse über seinen Oberkörper, während ich immer weiter nach unten gleite. Meinen letzten Kuss platziere ich an seinem Innenschenkel. Bevor ich seinen Penis in die Hand nehme, schaue ich rauf zu ihm. Ich halte den Blick, während meine Zunge seinen Weg von Schaft zu Eichel zieht. An der Eichel angelagt, nehme ich zuerst nur ihn in den Mund. Sauge nur wenig daran. Ein Stöhnen ertönt. Ich lasse seinen Penis immer weiter in meinen Mund gleiten, spiele dabei mit meiner Zunge daran. Während ich meinen Kopf immer wieder hoch und runter gleiten lasse, massiere ich mit der einen Hand seinen Hoden. Seine Hand streicht über meine andere Hand, die sich in seine Hüfte gekrallt hat und macht an meiner Schulter halt. Sein Stöhnen wird immer schneller. Ich blicke nochmal zu ihm hoch und lasse diesmal langsam seinen Penis aus meinem Mund gleiten.

Ich krabbele etwas hoch, damit ich mich auf ihn setzen kann. Ich nehme seine Hand und führe sie zwischen meine Beine. Er soll spüren was sein Penis in meinem Mund ausgelöst hat. Sein Mund verzieht sich zu einem lächeln. Gerade als ich zurück lächeln will spüre ich seine Finger in mir und kann nicht anders als ein lautes Stöhnen von mir zu geben. Meine Hüfte bewegt sich wie von allein nach vorne, mein Oberkörper nach hinten. Ich stütze mich mit einer Hand und massiere mit der anderen meine Brüste. Mein Stöhnen wird intensiver, gerade als sich ein Orgasmus anbahnt, lässt er von mir ab. Greift stattdessen meine Taille und setzt mich erneut auf sich. Ich nehme seine Hände von meinem Körper, kreuze sie und lege sie hinter seinen Kopf. Ich muss intuitiv lachen. Es erscheint mir lächerlich wie ein kleine Frau wie ich einen so großen starken Mann unter Kontrolle halten will. Einen Versuch ist es jedoch wert.

Ich lasse seinen großen Penis in mich gleiten. Reite ihn so lange bis er seine Hände löst und meine Hüfte greifen will. Ich höre auf mich zu bewegen, grinse ihn an und kreuze erneut seine Hände über seinem Kopf. Erst dann fange ich wieder an ihn zu reiten. Ich spüre mit jedem Stoß das ziehen in mir. Ich werde schneller, bin wieder kurz davor, als ich seine Hand auf meiner Brust spüre. Es kostet mich etwas Überwindung aufzuhören und seine Hand wieder da zu platzieren wo sie hingehört. Erst als ich seinen Blick sehe, weiß ich, dass es mit Absicht war. Das Spiel beruht auf Gegenseitigkeit.

Gerade als ich weiter machen möchte, sehe ich mein Tuch auf meiner Lampe, die eigentlich dazu dient das Licht abzudunkeln. Da die Lampe gerade sowieso aus ist, steige ich von ihm ab, greife das Tuch und binde es zuerst um seine Hände, dann an das Gitterbett. Bevor ich mich wieder auf ihn setze, mache ich halt als meine Brust auf der Höhe seines Mundes ist. Ich senke meinen Oberkörper bis er meine Brustwarze in den Mund nehmen kann. Er saugt genüsslich daran und beißt anschließend in meinen Nippel. Der Schmerz ist wie ein Stromschlag der durch meinen Köper geht.

Ich befreie meine Brust und setze mich ein letztes Mal auf ihn. Sein Schwanz in mir löst pure Befriedigung aus. Zu machen was ich will, erfüllt mich. Ich spüre das Ziehen in meinem Unterleib. Meine Bewegungen werden langsamer, intensiver. Unser Stöhnen vereint sich. Ich muss alle Kraft zusammennehmen, um nicht aufzuhören. Und dann. Und dann zieht sich der Orgasmus durch meinen ganzen Körper und geht auf seltsame Weise in seinen über. Wir kosten gemeinsam jede Sekunde aus, bis mein Körper jede Energie verliert und auf ihm zusammensackt.

Erst ein wenig später finde ich wieder zu mir und küsse ihn. Seine „Fessel“ konnte er selbst lösen und streicht mir nun langsam über den Rücken. „Wie hat es dir gefallen so aktiv zu sein?“

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12 Gedanken zu “Fesselspiele

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